Was kommt auf uns zu? - Traileranalyse für das final Update "Vergebung | Absolution" von Janthir Wilds
Recap, Story, Features und mehr
Am heutigen Nachmittag veröffentlichte ArenaNet den Trailer zum finalen Update von Janthir Wilds. Das fünfte Addon erhält am 03. Juni 2025 sein letztes Update. Wir haben uns den Trailer ganz genau angeschaut und fassen euch die Infos sowie unsere Gedanken dazu in diesem Beitrag zusammen. Für das neue Fraktal erscheint noch ein gesonderter Beitrag.
Anmerkung: Wir sprechen in diesem Beitrag auch über ältere Story sowie Infos aus den Nebengeschichten von Janthir Wilds. Es könnte also sein, dass ihr Infos lest, die ihr noch nicht erhalten habt, weil ihr die Erweiterungen in einer anderen Reihenfolge spielt.
Katie
Leidenschaftliche Gamerin seit Dekaden mit über 9.000 Spielstunden im Guild Wars- Universum und in GW2 zu finden unter Kamaiia.9038 - Say " Hi, I love Corgis, too!" zu Daphne Amalthea, Mesmerin.
Recap mit Mabon, der Erzähler im Trailer
Ich habe Bava Nisos verlassen, um Ruhe zu finden. Aber dadurch konnten unsere Fehler gären und überschäumen. Ich traf die Entscheidung mein Volk nicht zu rächen. Damit habe ich das eure gefährdet und belastet. Und diese Bürde habt jetzt ihr zu tragen.
- Mabon
Zu Beginn des Trailers nimmt uns eine vertraute Stimme in Empfang: Mabon. Wir sprechen seit Janthir Wilds mit seiner Erinnerung, denn er ließ sein Leben für uns und durch uns im letzten Addon. Dieses Recap sehen wir in den ersten Sekunden des Trailers.
Die Bedeutung von Mabon für Tyria
Wir geben euch einen kurzen Abriss der Geschichte von Mabon und den Mursaat, damit ihr die Andeutungen im Trailer zuordnen könnt. Einst wurde Mabon mit einer Gruppe Mursaat aus dem Nayos von einer gütigeren Gruppe nach Tyria verband. Im Kampf gegen die Alt-Drachen schloss sich die Gruppe der Mursaat mit Jotun, Sehern, Zwergen und Vergessenen zusammen. Die Mursaat und Vergessenen erlitten hohe Verluste im Kampf gegen Zaithan und fühlten sich betrogen. Deshalb beschlossen sie Tyria für sich zu beanspruchen.
Die Kämpfe waren unerbittlich, bis Mabon die Kampfeswut gegen die Seher verlor. Also bot Isgarren , unser Freund und Seher, ihm den Aufstieg zum Zauberer an: “Divcia Nava”. Dabei verlor Mabon viele Erinnerungen, einzig eine Frau mit einer Maske blieb ihm unvergessen. Und so bauten die beiden den Weltenturm weiter, das Zentrum von Amnytas.
In Secrets of the Obscure, dem Addon vor Janthir Wilds, wird der Turm von den Kryptis angegriffen. Ihre Domäne wird regiert vom Mitternachtskönig Eparch. Ihr gesamtes Thema erinnert stark an das Upside Down aus Stranger Things. Eparch sandte den Helden Astenes aus. Dieser ersann einen Plan, um den Weltenturm anzugreifen. Er griff Mabons Geist an und verband sich schließlich mit seiner Seele, auf dass beide so lange leben mögen wie das Herz des anderen schlägt.
Der Kampf mit den Kryptis spitzte sich weiter zu und wir konnten nicht umhin, Asthenes zu besiegen. Dies bedeutete auch den Tod von Mabon, den er ehrenhaft annahm.
In Janthir Wilds führt uns unser Weg in die Mistburned Barrens, dem Nebelbrand-Ödland. Gemeinsam mit unseren Freunden treffen wir dort auf ein Irrlicht. Dieses Irrlicht entpuppt sich als ein Fragment von Mabons Geist. Er führt uns zu einem verschlossenen Portal im Südosten der Karte.
Unterwegs erfahren wir, dass Mabon zurückgekehrt war nach Bava Nisos. Zudem hatte er die Überreste von Manikaz verflucht, der ein berüchtigter Forscher der Mursaat war.
Er ist es, der uns sagen kann, dass Manikaz durch einen Titanen der letzten Titaneninvasion in Bava Nisos ermordet wurde.
Die Spur führt tiefer in die Stadt, wir jedoch bleiben vor dem Schutzwall stehen…
Die Gefahr aus dem Portal: die Titanen
Titanen sind dämonische Kreaturen, die aus gequälten Seelen geschmiedet wurden im Reich der Qualen. Sie passen ihr Aussehen an die Flora und Fauna an, die sie umgibt, und bei ihrem Ableben können aus großen Titanen Kleinere hervorgehen. Eine große Gefahr für unwissende HeldInnen. Die Vergessenen und Seher deuteten jedoch an, dass es Titanen bereits vor der Erschaffung der Gießerei gab. Sie können die sogenannte Titanenbrut hervorbringen, die wir in Janthir Wilds kennengelernt haben.
Der Menschen-Gott Abbaddon wurde im Reich der Qualen eingesperrt und Unruhen um “the Fury” führten dazu, dass einige Titanen es nach Tyria schafften.
Glint, Aurenes Mutter, sah die Gefahr und wies in den Flammensucher-Prophezeiungen darauf hin.
In Janthir Wilds treffen wir auf Titanen, die deutlich schlauer sind. Greer zum Beispiel zieht sich auf den Berg zurück, um seine Titanenbrut für ihn in der Tiefland-Küste und Janthir Syntri kämpfen zu lassen. Er gewinnt durch die Ausbreitung der Verrottung an Macht. Greer ebenso wie seine Partnerin Decima wurden wiederbelebt durch die enorme Blutsteinexplosion, die die Experimente des Weißen Mantels verursacht hatten.
Mit Hilfe des Herz des Obskuren und einem Geist erfuhren wir, dass die Titanen eine Brücke zwischen den Welten planen.
Ura, die noch mächtigere Titanin verschanzte sich auf dem Berggipfel Balrior. In Uras letzten Atemzügen erfahren wir, dass die Mursaat das Tor von Komalie verschlossen hierlten so gut sie konnten.
In den Nebengeschichten der Mistburned Barrens erfahren wird, dass das Tor von Komalie entgegen hiesiger Meinung kein riesiges fixes Portal ist, sondern ein Portalstein, der nach Bava Nisos gebracht und dort mit einem Äthersigel verschlossen wurde.
Deshalb hielten die Mursaat die ständigen Blutopfer ab, um das Siegel geschlossen zu halten, den Äther zu nähren, damit die Titanen nicht das Reich der Qualen verlassen können. Dabei schreckten sie zum Ende auch nicht davor zurück ihr eigenes Volk zu opfern, das Äthersiegel zu nähren.
Der Portalstein des Tores von Komalie
Aus den Schriften in den Nebengeschichten erfahren wir, dass die Mursaat im Herzen von Bava Nisos einen Brunnen beherbergen. In diesem Brunnen haben sie den Portalstein versteckt. Das Update “Godspawn | Götterbrut” endete damit, dass wir auf der Blutstein-Lane vom Nebelbrand-Ödland vor einem Äthersiegel standen. Im Trailer sehen wir Isgarren, Wartender Kummer, ihren Sohn Pochender Pfeil und Gräfin Anise einer ForscherIn zusehen, die das Siegel öffnet. Es ist davon auszugehen, dass wir durch die Geistfragemente von Mabon erfahren wie das Siegel zu öffnen ist.
Die Überblendung im Szenenwechsel lässt das langsame Auge getrübt zurück, wer aber in Zeitlupe hinschaut, der erkennt ein Onyxportal, welches wir auch noch einmal am Ende des Trailers sehen und deshalb nun einmal vorgreifen.
Wir betreten das Reich der Qual
Ergänzung: Mittlerweile ist auch ein weiteres Video von ArenaNet erschienen, welches eine Rundfahrt über die Karte zeigt.
Wir wissen aus der Geschichte, dass wir dort auskommen, wo Fury, ein Anhänger Abbaddons und später Dhumms, entkommen konnte und in den Ätherflammen der Schmiede eine so riesige Explosion erzeugte, dass Fragmente und Gebiete in einander verschmolzen und verzerrten. Dies sehen wir vermutlich in den Impressionen der Kamerafahrt. Wir sehen Jade-Konstrukte, Strukturen, die zu Bava Nisos gehören und … GORSEVAL?
Eine kleine Exkursion ins Forsaken Thicket | Verlassenes Dickicht
Über zwei Jahrhunderte hinweg, hat der Weiße Mantel auf Blutsteinaltären Menschenopfer dargeboten in ihrem Exil im Dickicht. Der Weiße Mantel und die Banditen ließen die Leichen achtlos liegen und verwesen. Als Modremoth besiegt wurde, ging eine gigantische Druckwelle durch Tyria. Diese immense Schockwelle befreite die Geister, die ausnehmend verwirrt und vom Leid verzerrt waren. Man lernte schnell keine neuen Leichen in größeren Mengen zusammenliegen zu lassen, denn die Geister wurden immer zahlreicher und dadurch bedrohlicher. Man weiß, dass die Geister lernten sich bei Bedrohung zusammenzuschließen. Sie bildeten ein gigantischen, monströses Wesen, welches die Banditen schließlich Gorseval nannten.
Das erklärt im Übrigen auch storywise, weshalb im Kampf gegen Gorseval immer wieder Geister erscheinen und auf ihn zulaufen, mit ihm gemeinsam kämpfen. Sie gehören zur Seelenentität. Halten wir also fest: Gorseval ist kein klassisches Monster, hat keine Gattung, sondern einen Namen, den er von den Banditen erhalten hat.
Schauen wir uns noch einmal die Bilder aus Trailer bis hierher an, so sehen wir auch einen Mursaat-Geist. Aus den Nebengeschichten wissen wir, dass Manikaz zur Forschung und zum Erhalt der Siegel auch Mursaat geopfert hat. Bava Nisos trieft förmlich vor Leichen und somit auch das Umfeld des Tors von Komalie. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass sich dort das gleiche Phänomen ereignet hat wie es im Verlassenen Dickicht der Fall war und sich hier jedoch eine monströse Seelenkreatur gebildet hat, die sich zusätzlich auch noch aus Mursaatgeistern zusammensetzt. Wir dürfen also gespannt sein, ob und inwieweit dieser “Gorseval” mächtiger ist.
Manch einer mag meckern, dass das Asset wieder benutzt wurde. Wir sagen eher, dass es die Raids wieder ein wenig zugänglicher macht, weil der Boss einem bekannter vorkommt und es eine schöne Methode ist neuen Content stimmig in die Lore von Tyria zu integrieren. Man kann das Rad eben nicht immer neu erfinden.
Nun wird spekuliert
Wir haben nun ausführlich dargelegt, weshalb wir den Schlund der Qual öffnen und vor allem, dass wir das Portal zum Schlund der Qual öffnen. Nun ist die Annahme aufgrund der Farbgebung, dem Gelb von Ura, nicht unwahrscheinlich, dass wir hier die Titanenschmiede sehen. Letztlich ist es auch die logische Konsequenz, wenn wir uns entschließen die Titanen ein für alle Mal zu besiegen, die Gießerei zu zerstören. Aus dem Blogpost, den ArenaNet heute veröffentlicht hat, geht zudem hervor, dass die gesamte letzte Karte ein Meta-Event ist, dessen Ziel wahrscheinlich die Zerstörung der Titanen-Schmiede ist.
Ein weitere Teil des Events könnte es also auch sein, nicht nur die Schmiede zu zerstören, sondern auch den Ursprung der Titanen-Essenz, die sich gedärmeartig zu einem Knoten windet und pulsiert gleich einem Herz.
Die Geschichte wieder wieder in drei weiteren Kapiteln zu Ende erzählt. Die Titeln sprechen die gleiche Sprache wie unsere Interpretation:
Gewaltsames Eindringen
Ein titanisches Unterfangen
Preis der Erlösung
Wir gelangen nach Bava Nisos, so heißt die neue Karte, wo das Meta eine titanische Reise heißt – für uns der Weg durch das Portal.
ORRAX
Seit der Ankündigung von Janthir Wilds wissen wir, dass mit dem Addon nicht ein legendärer Speer ins Game kommt, sondern auch das erste legendäre Rückenteil, welches im PvE erhältlich ist. Falls ihr schonmal ein wenig Vorarbeit leisten wollt, dann ist jetzt die Zeit sich den exotischen Pre-Cursor dafür zu holen. Dafür benötigt ihr die Meisterschaft über das Nebelbrand-Ödland. Selbstverständlich haben wir hierfür auch schon den Guide vollständig und lassen ihn euch abschließend gerne als Verlinkung da:
Auch wollen wir euch den Trailer in gesamter Länge nicht vorenthalten.
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